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Fulvia 2S Handbremse

Die Pistazie zeigte schon beim Kauf ein außergewöhnliches Verhalten beim Ziehen der Handbremse. Sie bog und zog sich zwischen den Sitzen und fühlte sich an, als ob man sich den Meniskus mit der Rohrzange selber herausholt.

Der brutal malträtierte Handbremshebel mitsamt seiner Montageplatte war schon zu einem früheren Zeitpunkt restauriert worden. Es fehlte noch die Betätigung an der Achse.

Um die Handbremsbeläge zu tauschen, muss eine üppige Nutmutter gelöst werden. Davon gibt es zwei Ausführungen, ergo auch zwei verschiedene Nüsse. Liebe Freunde sendeten ihre Spezialwerkzeuge, aber keines passte auf meine Nabenmuttern.

Hilfe kam von FK aus W in AT. Mit Hilfe seiner Zeichnungen konnte eine geeignete Nuss angefertigt werden.

Die fraglichen Bauteile sitzen üblicherweise sehr fest. Folglich wurden Vorkehrungen zum Aufbau eines gewaltigen Losbrechmoments getroffen.

Unendlich wird des Werkers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft!

Und dann ging alles ganz einfach, weil ein kluger Vor-Arbeiter die Gewinde mit Kupferpaste gegen Festrosten geschützt hatte.
Aber den gewaltigen Drehmomentschlüssel aus dem Nutzfahrzeug-Universum konnte ich zum Festziehen der Nutmuttern gut gebrauchen

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Apropos Nutzfahrzeug-Universum

Fluctuat nec mergitur? Ganz sicher ist das noch nicht.

Der MOG war seit Mitte März zu Differenzialarbeiten in einer „Fachwerkstatt“ in Wuppertal, wo er aufgrund von Schlamperei der Werkstatt auch am 29.5.2018 noch verweilte.

Dann kam die Flut mit bis zu 5,30 m Höhe. Der MOG stand erhöht, immerhin 1,80 m Tauchtiefe bekam er trotzdem ab.

Das wäre wahrscheinlich nicht so tragisch gewesen, wenn er nicht teilweise zerlegt gewesen wäre.

Wenn man nicht alles selber macht!!!!!!!!!

Hubert Enbergs



Momentenstütze
Momentenstütze



Eigenbauten für schöne Aufgaben
Eigenbauten für schöne Aufgaben



Das war zu wenig
Das war zu wenig

Deutlich besser, Widerstand zwecklos
Deutlich besser, Widerstand zwecklos





Drehmoment für Zugmaschinen
Drehmoment für Zugmaschinen



Neue Scheibe
Neue Scheibe





Wer richtet das?
Wer richtet das?

Die Heckscheibe blieb trocken
Die Heckscheibe blieb trocken

02.07.2018 Hubert Enbergs

Flavia Ansaugbrücke

Betrachtet man den Flavia Motor außerhalb seiner Wohnhöhle, fällt als Erstes die außergewöhnliche und kompakte Bauform auf. Bei näherer Betrachtung sieht man, dass die Ansaugbrücke geschwungene Kanäle hat und der Vergaserflansch nach vorne gekippt angelegt ist.

Das Lüfterrad lässt ebenfalls Raum zum Grübeln. Warum sind die vier Flügel nicht im 90° Winkel zu einander angeordnet? Und warum wurde das Rad nicht konventionell auf seiner Achse befestigt also mit einer Mutter von vorne? War das zu einfach oder zu billig und deshalb nicht Lancia-tauglich oder hätte es schlichtweg nicht gut ausgesehen?

Die rückseitige Befestigung mit einer als Überwurf ausgeführten Nutmutter gehörte für mich zu den wenigen „ungelösten“ Geheimnissen der Flavia. Die Baugruppe ist schlecht zu fixieren und das "Muttern mit dem Meißel Aufstemmen" ist, sagen wir mal, unangemessen. Außerdem hatte ich bisher immer Angst, in die falsche Richtung zu kloppen und alles zu zertrümmern.

Mit anderen Worten, die Zeit war reif für ein Spezialwerkzeug. Drehen, fräsen, schlitzen alles kein Hexenwerk. Der Griff sollte aber dem Einsatzort angepasst sein, deshalb wurde eine kleine Kröpfung an das eine Ende geschmiedet. Macht Freude zu sehen, was man erreichen kann, wenn das Eisen heiß ist.

Die Baugruppe wurde im Schraubstock mit ALU-Backen vorsichtig fixiert, die Verdrehsicherungen wurden gelöst und das neue Werkzeug angesetzt. Das Lösen im Gegenuhrzeigersinn ging wunderbar und schon offenbarten sich die verborgenen Lager und eine weitere Nutmutter. Typisch Lancia.

Nun können die Lüfterräder und die Thermostatstutzen ebenfalls zum Glasperlstrahlen.



















Ich glaub´, den brauch´ ich nie wieder
Ich glaub´, den brauch´ ich nie wieder

Licht und Schatten
Licht und Schatten



10.06.2018 Hubert Enbergs

Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk

Der 50. Geburtstag gilt gemeinhin als besonderes Ereignis. Nicht nur bei Menschen, die oft mit etwas Furcht diesem Tag entgegensehen. Sondern auch bei Autos – nicht zuletzt deswegen, weil diese nach 50 Jahren in aller Regel schon längst vor Jahrzehnten ihr letztes Auspuffwölkchen von sich gegeben haben.

Nicht aber meine Fulvia. Die mit jedem Kilometer besser zu laufen scheint. So war es Verpflichtung und Freude zugleich, ihr zum 50. ein besonderes Geschenk zu machen.

Urlaub in der Heimat!

Topfit gepflegt, frisch geschmiert und geölt, kein Grund, diesem Tag mit Angst entgegenzusehen. Und so ging es an Christi Himmelfahrt in aller Frühe los. Während der Rest dar Lancisti anlässlich des 40. Geburtstag des LCD gen Harz fuhr, ging es für uns – um rechtzeitig zum Ehrentag „zu Hause“ zu sein – Richtung Süden.

Auf den Westerwald folgt die Loreley. Auf die Loreley die Autofähre und Rheinhessen. Daraufhin Stuttgart und die Schwäbische Alb via Landstraße. Die gewittrige und schaurige Nachtruhe folgte in Ravensburg am Bodensee.

Am Folgetag folgte der erst große Höhepunkt – die „5 Stunden – 5 Länder-Tour“. Von Deutschland ging es via Österreich und Liechtenstein in die Schweiz. Wo sich die Fulvia mit maximaler Drehfreude in die Kurven des Julierpasses und des Malojapasses schmeißen konnte. Ein Abarth 124 und ein Porsche 911 GTS waren in den Kurven schnell abgehängt. Die machen halt nicht so ein Spaß wie eine 1.2 Fulvia... ;-) Mit dem Porschefahrer aus Hamburg hatte ich später übrigens eine nette Mittagsrast am Berg.

Nach viel Regen und Stop and Go am See wartete schließlich ein ganz toller Agriturismo auf uns im Val d'Intelvi am Lago di Como.

Am 13. Mai ging es via Arese weiter nach Genua. Nach Hause. Das Zuhause der Fulvia – für ihre ersten 44 Jahre. Rechtzeitig zum Geburtstag: Am 14. Mai ist sie dort erstmals zugelassen worden. In Nervi, einem wunderschönen Ortsteil im Osten Genuas. Dort erlebten wir eine sensationelle Begegnung!

Wer neugierig ist: In der Lancia Rundschau 2/2018 gibt es mehr hierzu...

Weitere Impressionen aus Ligurien und von der Reise gibt es schon jetzt – siehe unten...


Julierpass
Julierpass

Am Gipfel
Am Gipfel

Malojapass
Malojapass

Verwandte in Arese besuchen... Museo Storico Alfa Romeo in Arese
Verwandte in Arese besuchen... Museo Storico Alfa Romeo in Arese

Portofino
Portofino

Lago d'Idro
Lago d'Idro

Wunderschöne Heimat - Ligurien
Wunderschöne Heimat - Ligurien

27.05.2018 Jens Völksen

Frühjahrstreffen 2018 in Braunlage im Harz

Hier folgen ein paar Fotos, ein umfangreicher Bericht wird in der nächsten Ausgabe der Clubzeitung erscheinen.

kein Treffen ohne Rallyeschild, das aber dieses Mal nicht montiert werden durfte
kein Treffen ohne Rallyeschild, das aber dieses Mal nicht montiert werden durfte

die Bandbreite der teilnehmenden Fahrzeuge reicht von Thesis bis Aprilia
die Bandbreite der teilnehmenden Fahrzeuge reicht von Thesis bis Aprilia

.... von Bequem bis sportlich
.... von Bequem bis sportlich

 .... von klein bis groß
.... von klein bis groß

der Marktbrunnen in Wernigerode
der Marktbrunnen in Wernigerode

das Schloss von Wernigerode
das Schloss von Wernigerode

mit dem Kappa Coupé kamen 4 Teams
mit dem Kappa Coupé kamen 4 Teams

sicher kein Teilnehmer, vielleicht aber ein Prototyp des Lancia Alfa
sicher kein Teilnehmer, vielleicht aber ein Prototyp des Lancia Alfa

Aurelia, 5 Teams kamen mit ihr zum Treffen
Aurelia, 5 Teams kamen mit ihr zum Treffen

.... darunter auch diese B52
.... darunter auch diese B52

das Rathaus von Stolberg beeindruckte alle Teilnehmer, ebenso wie das ganze Ensemble der Fachwerkhäuser dieser Stadt
das Rathaus von Stolberg beeindruckte alle Teilnehmer, ebenso wie das ganze Ensemble der Fachwerkhäuser dieser Stadt

das süße und gute Ende des Treffens in Braunlage
das süße und gute Ende des Treffens in Braunlage

22.05.2018 Karl Heinz Hager

Eifel oder Toskana?

Pfingsten 2018: Als Oldtimer-Begeisterter gibt´s da nur zwei Möglichkeiten: Entweder fährt man bei der Mille Miglia (MM) mit – oder aber bei der Scuderia Colonia Classic.

In Ermangelung eines für die MM startberechtigten Autos und weil die freundlichen Kollegen der Scuderia Colonia die Nennung bestätigt hatten, ging es – same procedure as every year – zu Pfingsten in die Eifel, um an zwei Tagen kurzweilige 340 Kilometer nach roadbook abzufahren und dabei einige Wertungsprüfungen zu bestehen.

Wie immer steht das Starterfeld bei der Scuderia Colonia Classic der MM nicht wirklich nach, und eine freundliche Sonne tauchte die „toskanischen Hügel“ rund um den Nürburgring in ein frühlingsmildes Licht.

War Lancia während der letzten Jahre sonst überproportional vertreten, lag diesmal die Verantwortung auf einem einzigen Flaminia Pininfarina Coupe, das als Klassendritter mit einem Podiumsrang abschließen konnte, aber hoffentlich gibt´s im nächsten Jahr wieder Verstärkung durch Dirk & Co.

Vielen Dank an die Organisatoren und Helfer der wie immer perfekten Scuderia Colonia Classic!

Wir freuen uns auf Pfingsten 2019, wie immer Eifel statt Toskana!





































21.05.2018 Christian Campe
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