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2.41 Die Türen

sind oberflächlich gesehen nichts anderes als Verschlussklappen für bewusst im Objekt belassene Öffnungen. Bildlich gesehen ermöglichen sie Zugang zu vielen Dingen, idealerweise zum Herzen eines angebeteten Menschen. Oder sie eröffnen den Zugang zum Bewusstsein oder gar höheren Ebenen desselben. Das dann gerne in Verbindung mit einem gut gerollten Rauchmittel.

Sie sind auch der Name meiner Lieblingsband aus meiner Sturm- und Drangzeit. „Riders on the Storm“ bei schummrigem Licht und nicht ganz allein in meiner winzigen Studentenbude, das erschien damals nicht steigerungsfähig.

Oder sie treiben einen schlichtweg in die Verzweiflung. Erst ein Blech, dann zwei dann drei … dann sechzehn.

Die Haut war vor dem Sandstrahlen bereits vom durchgerosteten Unterteil befreit worden, eher ein Fehler, wie sich herausstellte, weil die nun frei im Raum stehende Kante sich durch den Beschuss mit Strahlmittel gelängt hatte und unbrauchbar geworden war. Die Ankerplatten im Türrahmen weisen einige Risse auf. Wahrscheinlich waren die Scharnierbolzen festgerostet.

























29.08.2017 Hubert Enbergs

2.40 Rückschritte und Fortschritte

Als letzter Stand der Arbeiten am Bugattiwagen war die Komplettierung des Vorderwagens gemeldet worden. Das war auch einen kurzen Moment lang so, bis auffiel, dass die Unterlippe der Schnauze zwar gut aussah, sie in vertikaler Richtung aber nicht den richtigen Winkel aufwies. Das durfte so nicht bleiben, ergo wurde das schöne neue Blech entfernt, das alte aus der Vorlagenkiste hervorgekramt und ein neues hergestellt.

Zum Einsatz kam die angetriebene Sickenmaschine, die nach langer Reise endlich auf der Farm angekommen ist. Hiermit lassen sich viele tolle Dinge machen, unter anderem lassen sich Bleche abkanten, deren Rand gebogen ist. Die erforderlichen Nacharbeiten erledigt man auf dem Schrumpf/Streckgerät.

Es kam auch ein Stück neues Blech zum Einsatz, welches sich später als kaum schweißbar herausstellen sollte. Die beiden neu erstandenen Tafeln werde ich wohl zu Mülleimerchen verarbeiten. Oder ich jage sie solange durch die Sickenmaschine, bis sie Kunst sind. Sachliches Fazit: Blech ist lange nicht gleich Blech, nur weil es die gleiche Stärke hat.

Im Frühjahr hatte ich Gelegenheit im Rahmen eines Wien-Besuchs eine echte Zeitkapsel zu bewundern, ein Flaminia Coupé in Originalzustand, in Würde gealtert, aber bei bester Gesundheit. Ein sensationelles Erlebnis, durfte ich doch für eine kleine Rundfahrt selbst ans Steuer!

Reisen bildet, und so brachte ich neben ein paar Maß-Schablonen, flugs im Herzen der Stadt am Straßenrand von der Zeitkapsel abgenommen, auch noch die Lösung eines drängenden Flaminia Coupé-Problems mit nach Hause.

Die sicher viele Flaministi (Flaminiasti?) schon lange quälende Frage lautet: wozu ist das gezeigte Blech an der Innenseite des Vorderkotflügels kurz vor der A-Säule gut? Die Antwort: Kotflügelverstärkung dort, wo das Wagenheberkissen gegen denselben drückt. Wer das bei der Restaurierung weg lässt, der kann gleich von vorne anfangen!

Mittlerweile sitzt der Vorderwagen endgültig wieder an seinem Platz und die nächste harte Nuss in Form der Fahrertür liegt auf dem Tisch. Wenn es zu hart wird, kann ich immerhin für eine Weile einer hübschen Dame beim Bootfahren zuschauen.

Schwer zu erkennen ist sie ja nicht.



Schablone mit noch mehr Sorgfalt
Schablone mit noch mehr Sorgfalt





Wofür nur?
Wofür nur?

Dafür!
Dafür!

Was nützt die Haut ohne Knochen?
Was nützt die Haut ohne Knochen?

Windsbraut
Windsbraut

17.08.2017 Hubert Enbergs

Matsch Fun in the Miscanthus Field

Ja, ich weis was Sie denken, und Sie haben Recht: es gab schon mal schönere Blog-Überschriften, aber dies hier passt halt. Der ganze Vormittag verregnet, der Boden aufgeweicht und matschig, aber trotzdem hatten wir viel Spaß.
In strömendem Regen wurde innerhalb kurzer Zeit das Zelt errichtet, so konnten wir halbwegs wettergeschützt die nasse Umgebung und die ankommenden Teilnehmer betrachten.
Der LCD-Parkplatz befüllte sich mit vielen Lancias (Aurelia, Flaminia, Flavia, Fulvia, Delta, Gamma, Beta Montecarlo, etc), ein Schwerpunkt lag auch dieses Jahr wieder auf dem Zusammentreffen möglichst vieler Kappa Coupe.

Durch den Regen war der Boden prima aufgeweicht, und so mancher Fahrer musste schon vor kleinen Steigungen kapitulieren und seinen Weg durch den Irrgarten des Miscanthus-Feld suchen. Letztendlich haben es aber wohl alle geschafft, und gegen Mittag klarte es dann auch auf.

Der Gang über´s Gelände war wieder sehr interessant, viele tolle Autos, schöne Frauen und zufriedene Besitzer, der Besucher wandelte stellenweise über den knietiefen Sand einer Arena der Eitelkeiten. Auf dem zur Rennstrecke umgewidmeten 3eckskurs schnelle Autos, die ihre Freude und Begeisterung lauthals in die Umgebung entweichen ließen. Wenn das die DUH hätte sehen und hören können! Gut, dass Schloß Dyck nicht in einer Umweltzone liegt. Sonst gäb´s da womöglich ein kultiviertes E-Auto-Festival. Und woher der Strom für diese Fahrzeuge kommt ist in der Umgebung von Schloß Dyck auch gut zu sehen: Braunkohle. Der daraus gewonnene Strom ist aber leider nun auch wirklich nicht klimaschonend. Dann lieber hochoktanige Verbrennungsmaschinen. In Aktion. Auf dem 3eckskurs. Und bitte recht viele.
So wie der 61er SharkNose. Welch ein Design! Was für ein Klang!! Und schneller als die DUH klagen kann.

Im Innengelände wurde der 70. Geburtstag von Ferrari begangen. Begangen? Befahren? Eher bestanden, denn die zweifellos schönen und rassigen Erzeugnisse aus Maranello verharrten doch recht regungslos und wurden leider nicht aus eigener Kraft bewegt.

Schloß Dyck Classic Days 2017: Insgesamt also wie immer. Und immer wieder sehenswert. Wir freuen uns auf die 2018er Ausgabe im nächsten Jahr.









































07.08.2017 Christian Campe

Übernächstes Wochenende ist es soweit: Lancia-Treffen im Miscanthus-Feld

Am 05.08. und 06.08.2017 finden dieses Jahr die Schloß Dyck Classic Days statt.

Und auch in diesem Jahr ist der LCD vor Ort: wie gehabt finden auf Parkplatz 1049 angemeldete Lancia-Fahrer einen prima Parkplatz im Miscanthus-Feld.
Thomas Polhammer hat wieder einmal alle bürokratischen Hürden gemeistert und für uns Parkplatz samt Zufahrtsberechtigungen organisiert.

Neben den Oldtimer-Klassikern wie Aurelia, Appia, Flaminia, Flavia, Fulvia, Beta, Gamma, Delta etc. treffen sich dort auch diesmal die k-Fahrer zum Klönen, Gucken, Hauben-Tauchen, Fotografieren, Essen, Trinken, Staunen etc.

Zur Einfahrt benötigt man neben der (kostenpflichtigen) Eintrittskarte zu den Schloss Dyck Classic Days auch noch die (kostenfreie) Zufahrtsgenehmigung für´s Miscanthus-Feld.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Miscanthus-Feld!























24.07.2017 Christian Campe

Besucher der Woche, GT 2.8 3C

Die Wiese frisch gemäht, die Rinder in der Tiefenentspannung und dazu ein kühles Getränk, eine Sommeridylle, die fast keine Wünsche offen läßt.

Was fehlte, war nur das sonore Brummen eines 60 Grad V6, der den Weg hinunter gleitet. Wie gut, dass KZ sich mit seiner Neuanschaffung für eine kleine Erstbegutachtung angekündigt hatte. Ein bis auf die Lackierung und die Sitze originaler GT 2.8 3C in ungeschweißtem Zustand, korrekter Motor, korrektes Getriebe, eine Seltenheit.

Es bestand schnell Einigkeit über die "historische" Einordnung zwischen Maserati Sebring einesrseits und Alfa Romeo Montreal andererseits. In beiden Fällen hält das Fahrwerk nicht, was die Form verspricht und während hier wie dort auf eigene Art verspielte italienische Opulenz beziehungsweise Machismo geboten werden, reicht keiner der Kontrahenten an die kühle Eleganz des GT Innenraums heran.

Und obwohl die Renner der anderen beiden Marken starke äußere Reize aufweisen, die schlanke Linie des GT ist unerreicht.

Es heißt der Unzufriedene finde keinen bequemen Stuhl. Durch Umkehrung erhält man: findet sich ein bequemer Stuhl, sind alle zufrieden. Was ein Glück, dass sich die passende originale Bestuhlung im Lager fand.


























16.07.2017 Hubert Enbergs
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