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Die gelbe Gefahr

Spada und Zagato sind Namen, die in der italienischen Automobilgeschichte feste Positionen belegen. Aber reicht das, um Einlass ins EPI-Zentrum, Heimat der Flaminia, Zitadelle derer von Anderloni, Pininfarina und Vignale zu erlangen?

Der Eindringling, Fulvia Sport 1a serie, viel Alu, seitliche Motorhaube, betörender Klang und sensationeller Motorlauf, kommt schnell und geht butterweich ganz tief in die Bauchregion.

Widerstand zwecklos!

Mann, Mann, Mann, was für ein Auto . . .

































09.06.2016 Hubert Enbergs

2.32 Seitenteil und Gäste auf der Farm

Die mühsamen Arbeiten am rechten hinteren Seitenteil erfuhren eine Auflockerung durch den Besuch eines schönen schwarzen Flaminia Coupé. Der Wagen litt unter leichten Bocksprüngen. Ist ein Thema für einen anderen Beitrag.

Die Anwesenheit der schönen Schwester baute meine arg gebeutelte Motivation aber so weit auf, dass Einiges an Arbeiten am Seitenteil erledigt wurde. Hauptsächlich waren dies Zuschnitte und Schweißungen, wobei ich mir für beides erstens sehr viel Zeit und Sorgfalt nahm und zweitens die Tipps von PW versuchte umzusetzen. Es ist zwar auf den Fotos kaum zu sehen, aber das Verständnis für Material und Prozedur wächst.

Wie sagt man so schön in Oberschlesien: Wärr iibt hatt nättigg!





Ein
Ein

schöner
schöner

Anblick
Anblick

lohnt die längste Anreise!
lohnt die längste Anreise!

Puzzlen macht nur Spass,
Puzzlen macht nur Spass,

wenn man die Teile
wenn man die Teile

 vorher selber ausgeschnitten hat!
vorher selber ausgeschnitten hat!

Mit Klammern gefixt
Mit Klammern gefixt

Lange Naht
Lange Naht







12.05.2016 Hubert Enbergs

2.31 Blech der Entscheidung

Der „Lappen“ aus dem letzten Beitrag dient nur als Arbeitsprobe. Hauptzielsetzung des Umformversuchs ist es, herauszufinden, ob es gelingt, die geforderten Wölbungen hin zu bekommen. Dabei ist sowohl der Zug (Wölbung um die Hochachse) als auch die Fallung (Wölbung um die Längsachse) einzuhalten.

Wie so oft wird erst mal kräftig Spannung aufgebaut, indem mit dem Spezial-Hammer auf dem Blech herum gekloppt wird. Zuerst tut sich weder um die ein noch um die andere Achse etwas. Also fröhlich weiter gedroschen, bis sich das Blech in der Mitte zu heben beginnt. Nun arbeite ich von dort aus längs in beide Richtungen und siehe da, plötzlich wandelt sich die „Beule in der Mitte“ in einen Bogen, der sich bis zu den Rändern verlängern lässt.

Hurra, oder? Na geht so, denn ganz schnell zeigt sich, dass Zug und Fallung schon jetzt zu stark werden. Das wird sich auf der Rollenstreckmaschine noch deutlich steigern. Es war ja auch vorherzusehen, dass das nicht so einfach sein kann. Immerhin ist der Erkenntnisgewinn gewaltig und man lernt so viel über sich selbst.

Also ab in die Schrottkiste mit dem Lappen.

Nun wird die Aufgabe ernst genommen! Passendes Blech habe ich auch zwischenzeitlich besorgt. Wenn mir dieses Teil gelingt, weiß ich nicht, welches Flaminia-Blech mich noch schrecken sollte. Und wenn nicht ???

Gearbeitet wird mit Schablonen für die Fallung und der Yagi-Antenne für den Zug.

______________________

Nachtrag

Na also geht doch, und zwar mit ganz viel Gefühl und schön langsam arbeiten. Selbst die hauchfeine horizontale Falte ist mittlerweile da (auf den Bilden fehlt sie noch)

Nachtrag II

Jetzt sieht man auch die Bügelfalte und der Bausatz nimmt Gestalt an




Erkenntnis gewonnen, Arbeit abgebrochen
Erkenntnis gewonnen, Arbeit abgebrochen

dotted line Prinzip mal anders
dotted line Prinzip mal anders





Schablonen
Schablonen

Profil-Abnehmer
Profil-Abnehmer

Man achte auf die neue Stoßstange
Man achte auf die neue Stoßstange



Fast zu schade zum Lackieren
Fast zu schade zum Lackieren

So soll es werden
So soll es werden

Hier sieht man die Seitenlinie
Hier sieht man die Seitenlinie

Sechs bis sieben Teile fehlen noch, aber immerhin
Sechs bis sieben Teile fehlen noch, aber immerhin

06.03.2016 Hubert Enbergs

2.30 Die Galeere wartet

Nicht etwa, dass meine dünnen Krämer-Ärmchen auch nur im Ansatz galeerentauglich wären, aber die Wiederherstellung des hinteren rechten Seitenteils entwickelt sich langsam zu einer echten Hürde. Die Beurteilung des Alt-Teils ergab, dass rundum Bleche ausgetauscht werden müssten. Das ist aber der letzte, weil ganz unansehnliche Weg.

Folglich wurden am Originalteil die werkseitigen Schweißnähte angezeichnet. Die Einzelteile sollen nun nachgebaut und miteinander verschweißt werden, um sodann ein vollständiges neues Seitenteil zu ergeben.

Die Finne, die C-Säule und das Schulterblech am Seitenfenster sind bereits in Grundzügen fertig. Die Endspitze und die Regenrinne wurden schon einmal für die linke Seite angefertigt, sollten also gehen.

Aber das 2 Meter lange Hauptteil hat es in sich. Der Lappen muss mit einem Alu-Stab verstärkt werden, damit er in der Rollenstreckmaschine nicht umknickt. Ein sauberes Führen in der Maschine ist sehr schwierig. Zudem ist es leicht gewölbt, eine langwierige „beat-session“ mithin unumgänglich.

Um da in den richtigen Rhythmus zu kommen, braucht man unbedingt akustische Unterstützung, gewissermaßen einen Eintrommler. Damit man den trotz Mickymäusen noch hört, darf die Musikanlage ruhig etwas mehr Qualm absondern.

Ob es hilft?

















01.03.2016 Hubert Enbergs

2.29 Die gute Beifahrerseite

Die rechte Seite ist ja viel besser als die linke, habe ich glaube ich weiter vorne einmal geschrieben. Was ein Glück, sonst müssten die gleichen Teile ersetzt werden, wie auf der anderen Seite, wie öde!

Mein Alter Ego war heute zu Besuch und hat mich gefragt, was ich da eigentlich mache. Ich wusste keine Antwort.

Au weia!
Au weia!

Wenn es jetzt noch anfängt zu regnen, hänge ich mich auf!
Wenn es jetzt noch anfängt zu regnen, hänge ich mich auf!

Oder doch besser die Klinge?
Oder doch besser die Klinge?

Oder die Kugel?
Oder die Kugel?

Geht schon wieder aufwärts
Geht schon wieder aufwärts



04.01.2016 Hubert Enbergs
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