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2-55 Dekoration





Unter der Heckstoßstange des Coupés findet sich eine Blende, die dafür sorgt, dass die Unterseite des Karosseriekörpers optisch nach hinten fortgeführt wird. Je nach Ausführung der Endrohre finden sich Aussparungen in der Blende, beim 2.5 1C liegt diese seitwärts hinten rechts.
Da die Blende beim Bugattiwagen irgendwann einmal verloren gegangen ist, musste sie neu angefertigt werden. Dank freundlicher Unterstützung durch CC, der sein Fahrzeug als Referenz zur Verfügung stellte unterstützt durch Maßskizzen, die ich in Wien gemacht habe, ließen sich die beiden Teile gut nachbauen.







Der üppige Zierrat soll vor der Lackierung einmal, soweit möglich, montiert werden, um böse Überraschungen und aufwendige Nacharbeit nach der Lackierung zu vermeiden. Die großen Dachleisten an den Seiten sind mit am Dach verschraubten Knöpfen und Federspangen befestigt. Die alten Knöpfe sind, ganz Lancia typisch, Verbundbauteile bestehend aus einer Blechkappe mit hinein vulkanisiertem Gummi.

Ich habe in den letzten Jahrzehnten schon oft Lancia typische Lösungen betrachtet, analysiert und nachvollzogen . . . aber das hier hinterlässt mich einsam und Rat suchend.

Der alte Krempel ist auch nach neuer Verzinkung nicht wirklich brauchbar. Die Federklemmen lassen sich als Kopie neu anfertigen, aber für die Knöpfe muss etwas anderes her. Die Entscheidung fällt auf POM, lässt sich gut zerspanen, ist leicht verfügbar und fest genug um die Klemme zu halten.







An der Werkstattausrüstung hat sich auch noch etwas getan. Nachdem die FP3 Anfang des Jahres einen Schaden erlitten hatte, wurde sie in der Firma ausgemustert und ersetzt. Zum Verschrotten war sie aber zu schade. Also siedelte sie kurzerhand auf die Farm um, wo ich mich auf die Fehlersuche begeben habe, eine Expedition zu Quellen des Nils, wenn man so möchte. Ohne Unterlagen machte ich mich „stromaufwärts“ auf die Reise um nach einigen Verirrungen und Verwirrungen mehreren Tagen unermüdlichen Suchens tatsächlich die fast versiegte Stromquelle und somit die Ursache des Versagens zu finden. Materialaufwand zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft 20 Euro.





18.10.2020 Hubert Enbergs

Fernfahrer der Woche





Ob man derzeit Urlaub im Ausland macht, ist nicht wie früher eine Frage des Wann und Wo, sondern eine Frage von Verantwortung und Risikobereitschaft.

Aber wenn der Transport eines Flavia Convertibile in seine Heimat ansteht, es sich also um einen Sachverhalt von nationalem italienischen Interesse handelt, dann werden wir unserer Verantwortung als Europäer gern gerecht. Risikoscheu sind wir auch nicht, aber die gebotene Sorgfalt soll obwalten.



Los geht es morgens um acht in Köln. Die Ikone ist schon verladen, als Zugfahrzeug ein dezent dekorierter Cherokee mit dickem Diesel aber ohne die heute üblichen und äußerst sicherheitsstiftenden Anhänger-Controller.






Die Fahrt endet bereits nach 450 km im Raum Freiburg, wo wir die Flavia abladen und das Gespann für die nächsten Tage verstauen. Von dort fahren wir auf Achse über die Autobahn und durch den Gotthard-Tunnel Richtung Luganer See. Hier wechseln wir auf die Landstraße und überqueren die Grenze nach Italien.



Flavia fahren ist schön!
Flavia fahren in den Alpen ist schöner!!
Flavia fahren in den Alpen am Comer See ist am schönsten!!!

Die Strecke vom Luganer See nach Tremezzo am Lario ist ein Genuss, auch weil mit der Abenddämmerung die erbarmungslose Sonne auf ein sehr Cabrio-freundliches Maß gedämpft wird.







Die folgenden drei Tage stehen ganz im Zeichen der Aquamobilität. Eigentlich fahren wir zwar nur mit der Flavia am See herum, aber wir landen in einem Bootsmuseum, wo man einige interessante Exponate zu Gesicht bekommt. Von einer riesigen venezianischen Gondel, die bei der Renovierung einer hiesigen Villa gefunden wurde, bis zum Hydroplane, was liegend, Kopf voran, gefahren wurde. Hier gibt es auch Neuigkeiten zu Flaminia-Motoren in Rennbooten.


226 km/h in dieser Kiste, alle Achtung!


Wenn die Gondeln Trauer tragen . . .


Alles, was man braucht.


Na, Lust auf einen Rochenritt?


Hier ist sein Stachel!

Einmal, wir sind wie „zufällig“ an einer Bootswerft, kommen wir mit zwei freundlichen Alfa Giulia fahrenden Boatpeople ins Gespräch, die gerade mit ihrem Riva Runabout ankommen. Und es entspannt sich ein weiteres Gespräch mit einer Alfa Spider fahrenden Dame, die ihr Boot verkaufen will.







Schon am gleichen Abend treffen Bilder vom Objekt der Begierde ein, artig damit kommentiert, wie schön es sei und dass man damit bestimmt viel Spaß haben könnte. Die Antwort: der Spaß würde noch viel größer, wenn sie dem Interessenten ihre kleinen Geheimnisse zeigen würde!

Das ist Marketing mit allen Mitteln!!!






Die Abende vergehen mit Bootssuche im Internet. Riva ist vielleicht sehr bekannt, aber es gibt noch einige andere feine(re?) Adressen.

Zum Abschluss krönen wir das Motto-Wochenende damit, dass wir uns ein Boot mieten und selber erproben, wieviel Spaß es tatsächlich macht.

Auch ohne die kleinen Geheimnisse eine ganz große Sache!


17.08.2020 Hubert Enbergs

Pinguin im Monte


29.07.2020 Roland Fischer

Leistungsprüfstand -Fernbedienung-











Der Probebetrieb der sechs Tröten auf der Werkbank ist eine Freude und weckt Lust auf den echten Einsatz auf dem Leistungsprüfstand. Das Servomodul ist ziemlich zierlich, wenn man wollte, könnte man sein Auto so mit einem E-Gas ausrüsten.

Eigentliche Triebfeder dieser Entwicklung ist ein zunehmendes Sicherheitsbedürfnis des EPI-zentralen Prüfstandpersonals, wesentlich befeuert durch die Einflussnahme der Ehefrau. Sinngemäß etwa „komm mir bloß nicht mit einer Pleuelstange in der Brust nach Hause“. Es ist im Moment schwierig dagegen zu halten, ist mir doch letztens ein 160 kg schweres „Werkstück“ von der Werkbank gefallen. Die gespeicherte Energie gab das Werkstück zu meinem Unglück hauptsächlich an meinen Oberkörper, die Arme und das rechte Bein ab.

Da war ´ne Menge Isolierung im Eimer.

Also ab jetzt „safety first“ und das heißt die zwei Meter Abstand vom Leistungsprüfstand mit Bowdenzugsteuerung reichen nicht, aber 1000 m Funkreichweite schon. Ergibt sich ein neues Thema, nämlich wie lese ich die Anzeige aus dieser Entfernung ab?

Vielleicht geh ich doch etwas näher ran 😊



04.07.2020 Hubert Enbergs

2-53 La Bomba III, Kleine Teile





Irgendwie ist alles aus dem Takt geraten in diesen Zeiten. Gesellschaftlich und volkswirtschaftlich gesehen gibt es sicher Wichtigeres, aber langsam könnten die Kopfdichtungen für La Bomba trotzdem mal auf der Farm eintrudeln.

Einer improvisierten Lösung niemals abgeneigt und der eigenen Ungeduld nachgebend, wurde der Motor schon einmal unter Verwendung von 2.8 L Dichtungen komplettiert. Ein paar Stunden wird das wohl halten. Und wie das hält! Auf dem Prüfstand entwickelt der Motor bei 3.500 U/min 78 PS, gegenüber den 56 PS des Zweifünfers. Höhere Drehzahlregionen wurden mangels geeigneter Kühlung gemieden. Und die Gasbetätigung mit einem vier Meter langen Bowdenzug ist auch nicht optimal. Es scheint außerdem so zu sein, dass der Motor bei noch höheren Drehzahlen eine andere Vergaserbestückung braucht. Ein guter Freund steuerte deshalb eine frisch überholte 3C-Anlage bei.

So schön sie auch ist, die durch Unterlegscheiben ersetzten Klemmstücke der Ansaugtrichter gehen gar nicht!!! Eine schöne Aufgabe für die Fräsmaschine, vorausgesetzt man hat eine Zeichnung und ein Programm. Da im Büro pandemisch wenig los ist, ließ sich die freie Zeit gut nutzen, in die Kleinteilefertigung einzusteigen. So entstanden nach einem von GS bereitgestellten Muster weitgehend originalgetreue neue Plättchen.

Parallel dazu wurde die Bedienung des Prüfstands um ein E-Gas erweitert. Hierfür wurden einige mechanische Teile und etwas Elektronik benötigt, die sich auch gut während der Arbeitszeit machen ließen. Eine neue Konsole fiel dabei noch mit ab. Sehr einfach, Gas und Bremse, so ist noch Platz für tolle Erweiterungen.

Das Antriebsmodul für die Drosselklappen wurde so ausgeführt, das mit einem passenden Montagesockel jede Vergaseranlage angesteuert werden kann. Das ist wichtig, weil die drei verschiedenen Flaminia Vergaser alle ihre eigene Kinematik haben.

Etwas Arbeit ist vor dem ersten Probelauf noch zu tun, aber es sieht schon ganz gut aus!

Bis dahin: „Macht Euch noch ´ne Mischung, Ihr Lieben!“













Bremse links, Gas rechts. Genau wie muß!
Bremse links, Gas rechts. Genau wie muß!











25.06.2020 Hubert Enbergs
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